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Autor: raumark (Seite 1 von 2)

Interviews über Skype aufzeichnen

Ein Telefon

CC BY Damian Siwiaszczyk https://flic.kr/p/eiVJYf

Habe nun das erste e-Interview via Skype hinter mich gebracht und das gleich mit einem Gesprächspartner in einem anderen Kontinent (Afrika).

Die technische Herausforderung dabei war die Aufzeichnung via Skype, so dass die Qualität stimmt und man beide Stimmen gut hört. Nach mehreren Versuchen, die Sache mit dem bereits installierten Audacity zu lösen, war mir das Thema dann zu mühsam und ich sah mich nach intuitiven Skype-Plugins für Windows 10 um.

Meine Empfehlung: Free Skype Call Recorder
… ist für den privaten Gebrauch kostenlos und leicht installiert.

Nach der Installation ist Skype zu starten und sich anzumelden.
Es erscheint im Header ein Popup mit der Information, dass eine App auf die API zugreifen will. Das muss man einmalig erlauben.
Danach im Free Skype Call Recorder noch einen Speicherpfad einstellen, damit man die Aufzeichnungen dann auch wieder findet 🙂 Das wars.

Mit dem Skype Echo Test Service kann man die Aufzeichnung super testen.
Das Plugin zeichnet automatisch jedes Gespräch auf, sobald es beginnt. Man muss also nicht die Aufzeichnung ein- oder ausschalten und kann damit auch nicht in die Verlegenheit kommen, dass man darauf vergisst…

Ein nächster Schritt, wenn ich endlich mein großes Projekt abgeschlossen und wieder mehr Zeit habe 🙂 , wird sein, auch ein gut anwendbares und kostenloses Plugin für Slack-Calls zu finden, das diesen Use-Case abdecken kann.

Für mein Interview war es mir aber wichtig, dass mein gegenüber, der Skype für die Telefonie gewohnt ist, sich nicht mit anderen Technologien beschäftigen muss , damit keine Gefahr besteht, dass er vor meinem Interview in eine Stressituation kommt.
In Summe hat das alles wunderbar geklappt.

Gantt-Diagramme

Gantt-Diagramm

CC-BY-SA (Wikipedia)

 

Transparente Projektplanung halte ich für wichtig, um den Überblick zu behalten und ggf. Steuerungsmaßnahmen zu treffen.
Das betrifft nicht nur das Berufsleben – auch eine Masterarbeit, noch dazu im straffen Zeitraum von ein paar Monaten – ist ein Projekt.

Für den Überblick unterstützen Tools. Dazu möchte ich meine Erfahrungen kundtun.

MS Project:
Ist intuitiv und die Handhabe ist mir gut bekanntt aus vergangenen Projekten im Berufsalltag. Leider ist es sehr kostspielig und daher für private Nutzung für mich nicht geeignet.

Project Libre:
Nennt sich die lokale Open Source Alternative für MS Project. Sieht ähnlich aus und funktioniert auch ähnlich. Der Hund liegt im Detail:
Viele nicht dokumentierte Einstellungen und eine nicht nachvollziehbare Handhabe der hinter dem Projekt oder den Ressourcen hinterlegten Kalender führen zu nicht erklärbaren Phänomenen im Zusammenhang mit Durchlaufzeit, Aufwand. Nachfolger und Vorgänger des Aufwandes. Für mehrere Projekte hatte ich Project Libre für die Übersicht genutzt, um mit möglichst wenig Aufwand Überblick zu haben.
Das Ergebnis: Explodierender Aufwand beim Tracking. Die Start und Endtermine verschieben sich aus unerfindlichen Gründen irgendwohin, ich konnte keinen Erledigungsstatus in Prozent setzen, musste die Vorgänge noch einmal neu anlegen etc…

Ich habe nun endgültig beschlossen Project Libre ad acta zu legen.

teamgantt.com:

Eine Onlinelösung, die auch auf Kollaboration ausgerichtet ist. In der Free-Variante ist es einfach möglich Gantt-Diagramme zu erstellen. Feiertage können eingetragen werden. Tasks und Milestones können erfasst und miteinander verknüpft werden. Ein Erledigungsstatus ist auch setzbar. Das reicht für mich für den Überblick.

Fazit:
Klare Empfehlung für teamgantt.
Auch solo ist die Lösung intuitiv, simpel und ausreichend für mich.
Kann mir gut vorstellen, dass das Werkzeug auch in kollaborativen Szenarien super funktioniert.
Vielleicht gibt es da ja noch Meinungen dazu.

Interaktive Whiteboards und SAMR – ein Erfahrungsbericht

Das SAMR Modell ist eine tolle Sache. Nachdem wir nun endlich ein Interaktives Touchdisplay bei meinem Arbeitgeber angeschafft haben, habe ich eine Mischung aus Demo und Kurzeinführung im Trainerteam gestartet. Ich war erstaunt, wie gut ich das Modell gedanklich mitanwenden konnte und kann.
Zuerst habe ich den Trainern die einfache Ablöse der Beamerfunktion erläutert (Substitute).
Es folgte ein Schwenk zur bidirektionalen Funktion, denn das Tochpanel zeigt nicht einfach nur „dumm“ das Laptopbild her sondern gibt auch die Touchsignale zurück an den Laptop und „hält einen Dialog“ mit ihm. Man kann den Laptop sozusagen fernsteuern. Ja das ist was Neues (Augmentation). Einer der ältesten, traditionellsten und kritischsten Trainer in unserem Unternehmen – ein wahrer Papierliebhaber hat sich heute wahnsinnig über diese Verbesserung gefreut und war gar nicht mehr vom Display wegzukriegen. Die Sache beginnt Spaß zu machen… Indem ich der Demo die Substitution erläuterte, hatte ich das Gefühl, dass ich den Trainern erste Berührungsängste nehmen konnte und begann mich weiter zur Augmentation zu hangeln, um hier das Bewusstsein für neue Vorteile zu schaffen.

Ich freue mich schon, wenn das Trainerteam beginnt, die Stärken der Verwendung des Touchboards Standalone zu entdecken – als interaktives Whiteboard, welches damit unsere Flipcharts ersetzt. Meine Hoffnung ist groß, dass dieser Schritt auch wirklich tägliche Prozesse ändern und effizienter machen kann, indem durch die elektronische Ablage beispielsweise keine Flipchartprotokolle mehr abfotografiert werden müssen. Dann wären wir aus meiner Sicht bei der Modification.

Na es bleibt jedenfalls spannend. Ich bin zuversichtlich, dass das Ding noch an Beliebtheit gewinnt …

Ein Glossar. Warum?

Eine Seite im Wörterbuch

 

Da ich sehr happy mit unserem Blog und mit unserem neuen Glossar bin, möchte ich hier die Beweggründe und Hintergründe der  Entscheidung für die Integration kurz zusammenfassen:

  • Primäre Funktion ist eigentlich ein Werkzeug zur Sammlung und Reflexion wichtiger Gedanken und das Teilen dieses Wissens und somit gute Zusammenarbeit, gegenseitige Inspiration, etc…
  • Das Glossar funktioniert wie ein Wiki ist und daher optimal für Kollaboration und gegenseitige Qualitätssicherung.
    In der Theorie zumindest. Praktisch wird aus Zeitgründen von meiner Seite aus (noch) nicht sehr viel reviewed 🙂
  • Ein kleiner Nebeneffekt: Das Glossar erleichtert den Blog-Lesenden das Nachschlagen von Begriffen und macht unser Blog damit hoffentlich anwendungsfreundlicher und verständlicher.
  • Auch in einer Zeit, wo es vielleicht keine Uni oder keinen Stress mit der Masterthese mehr gibt, haben wir unser Wissen und unsere Sichten dokumentiert. Es ist auch nach der Abgabe noch „etwas da“ was mitunter auch gerne noch weitergeführt werden will …

Überzeugende Argumente, warum wir uns letztendlich gerade für Encyclopedia Pro entscheiden haben, werden bei Ulrike Seddig sehr nachvollziehbar dargelegt

Gliederungen *aargh

Eine hierarchische Struktur

Word und seine Formatierungen in großen Dokumenten sind nicht so mein Ding. Wie oft hab ich mich nicht schon bei diversen umfangreicheren Fachkonzepten mit Gliederungen, Listen in mehreren Ebenen und Formatierungen herumgeschlagen.
Meistens krieg ich diese irgendwie hin, um dann den Weg dorthin wieder zu vergessen… Mit einem sauberen Grundgerüst starten – das macht die wenigsten Probleme. Das ist das Einzige, das ich offenbar in meinem Langzeitgedächtnis abgespeichert habe

Die Anleitung von Holger Matthes hilft meinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge. Dafür bin ich ihm sehr dankbar und möchte sie auch gleich teilen.

 

Blocksatz

Liebe Masterthesen-, Diplomarbeits- und andere Wissenschaftliche-Textformatierer 🙂

Ihr wollt / sollt im Blocksatz formatieren und das gute MS Word zieht euch halbe Sätze ganz grauenvoll hässlich in die Länge?
Es gibt da eine schöne versteckte Option in Word, die euch hilft… (Screenshot: Word 2016)

Screenshot der Option "Zeichenabstände in Zeilen, die mit UMSCHALT+EINGABE enden, nicht erweitern

 

Distraction Free Writing

Frau sitzt an ruhigem Stran und schreibt.

Das sind „ablenkungsfreie“ Schreibprogramme. Reduziert auf das Wesentliche. So wie eine leere Seite Papier, nur elektronisch.
Gerade für jene von uns, die an einer Masterthese, Dissertation oder gar einem Buch schreiben, vielleicht anfällig sind für Ablenkungen und sich auf das Wesentliche konzentrieren wollen.

Ich schreibe zwar (noch) nicht und kann auch nicht sagen, ob ich der Typ für so etwas bin, aber nach kurzem Test ist meine Empfehlung für Windows q10.
Kommt es doch sehr reduziert daher:

  • Überblendet den gesamten Desktop.
  • Ohne Symbolleisten.
  • Nichts, nur pures Schreiben.
  • Dafür kann ich mir noch die passenden Farben einstellen und das wars.

Noch dazu ist das Programm

  • kostenlos
  • offline verwendbar
  • sehr klein
  • unkompliziert zu installieren.

Wunderbar.

Sollte jemand Erfahrungen damit haben (auch mit anderen Tools), freu ich mich auf Kommentare.

Mundart | Lettn

Lettn  – so wie ich es kenne – wird im Wienerischen verwendet und bedeut so etwas wie Schaden.
Aber es handelt sich aus meinem Verständnis heraus nicht um einen Totalschaden. Es ist so ein „duldbarer“ Schaden, mit dem man noch leben kann. Gutes Beispiel wäre ein Wackelkontakt.
De Graxn hot a Lettn ban Liacht.

Füße im Schlamm

CC-BY Peter Burgess, https://flic.kr/p/2ZEQK



In vielen Dialekten bedeutet Lettn sowas wie Gatsch. Also ein Lehm-Wassergemisch bzw. Schlamm, auch oft im Sinn von Dreck oder gar Kot.
Auch im Deutschen Wörterbuch von den Grimms kann man diese Beduetung nachschlagen.
Ob es da nun einen Zusammenhang gibt … ?

Venngage

Venngage ist ein Cloud-Tool zur Erstellung von Online-Infographiken.
Aus meiner Sicht „spielt es alle Stückeln“:

Statistiken, Zeichenformen und vor allem eine Unzahl an wunderbaren Icons, Symbolen und Piktogrammen.
Einen Sachverhalt erklären ohne die Symbole selbst zusammensammeln oder gar zeichnen zu müssen – schnell und intuitiv. Zeitsparend. Wunderbar.

Der einzige Haken: Wenn ich dann fertig bin und die Graphic exportieren will, dann endet das Free-Angebot und ich muss in die Geldtasche greifen. Ein Klassiker bei Cloudangeboten.
Die Premium Version schlägt sich mit $39/Monat zu Buche. Das halte ich für etwas wucherig, aber Marketingabteilungen werden sich davon sicher nicht abschrecken lassen. Selbst die Education Version hat einen Preis von $29/Monat für 35 Teilnehmer. Das ist zugegebenermaßen für Institutionen in Ordnung aber für unsereins Einzelstudenten auch nicht wirklich attraktiv.

Na gut, dann halt nicht.
Gottseidank kann man alles was man so am Bildschirm hat gut fotografieren 🙂
Für Firefox empfehle ich das addon Nimbus Screen Capture , das nicht nur deinen sichtbaren Screen abfotografiert, sondern mit der Funktion Entire Page auch die ganze angezeigte Webseite aufnimmt. Wenn du eine Seite ohne Scrollen in 100% Zoomstufe gar nicht auf deinen Bildschirm bekommen würdest und du nun eigentlich auf Pixibuchgröße hinunterzoomen müsstest und niemand mehr etwas in deiner Graphik erkennen könnte, dann kannst du dem Problem damit beikommen und bekommst trotzdem eine schöne 100%-Größe hin.
Für Screenshots gibt es natürlich tausende browserunabhängige Alternativen, z.B. auch das unschlagbare freie Windowstool Greenshot

Na jedenfalls… schön ist sie geworden meine Infographik und schön wurde auch mein Export in ein PNG-Bild 🙂

Venngage macht seine Sache jedenfalls wunderbar und ist sehr empfehlenswert.
Auch beim Export gibt es für jede Geldbörsengröße Möglichkeiten 🙂

 

Mundart | urassn

Hier nun mal ein Beitrag zum Thema Sprache.
Gerade der Dialekt hat es mir ja bekanntlich angetan und manchmal springt mich da wieder ein Wörtchen an …

Ein Festmahl, Bild eines Truthahnes

Das schöne Mundartwörtchen urassen bedeutet „(in großem Stil) verschwenden.“

Und kommt aus dem Mittelhochdeutschen vom Wörtchen ure33en.
Ur bedeutet vollständig, ganz, bis zu Ende. Und -essen.
Vollständig zu Ende essen, zu essen aufhören aus Überdruss daran.

Quellen:
Rudolf Muhr, Die Herzenswörter der Österreicher
Hans Moser, Das Radio Tirol-Wörterbuch der Tiroler Mundarten

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Thema von Anders Norén.

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