wortkarg

Lernen mit Medien, Edtech, Stories ... und ?

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Autor: raumark (Seite 1 von 3)

Circle Session 3 – festigen & erweitern

„pay yourself first“ – Ein Prinzip, das nicht nur beim Sparen hilft, sondern auch in der Zeiteinteilung für die persönliche Weiterentwicklung. Daher haben wir uns wöchtenlich fixe Zeitblöcke zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Weiterentwicklung reserviert.

Weiters beschäftigten wir uns mit bestehenden Netzwerken. Für mein Ziel, Wissen und meine Praxis rund um (Erklär-)Videos zu erweitern, fand ich interessante Online-Communities. Beispielsweise das Blog von Joe Buchner und Stefan Schmid http://www.flipped-classroom-austria.at/ , wo auch Erfahrungen mit dem Einsatz vom Explainer-Videos geteilt werden, z.B. hier.

Darüber hinaus erkannte ich -wohl durch die WOL zu verdankenden geschärfte Aufmerksamkeit-, dass auch die Sendung Karambolage , die mir ob der pfiffigen Gestaltung und der Ideen so gut gefällt, super in den Kontext der Explainervideos passt. Ich stieß auf Interviews mit der Erfinderin Claire Doutriaux .

Auf Linkedin kam ich zu einem Blogeintrag der Ostseesparkasse Rostock, die sich im Bankenbereich sehr experimentierfreudig und innovativ zeigt, und machte Online-Bekanntschaft mit dem Autor des Blogartikels Gabriel Rath, mit dem ich in ein paar Wochen auch persönlich Erfahrung austauschen darf.



Circle Session 2 – contributions

In der zweiten Circle-Session berichteten wir über unsere Aktivitäten seit der letzten Woche und in der Tat haben alle drei Teilnehmenden die Aufmerksamkeit auf ihr persönliches Ziel gelenkt. Zwei Personen – mich eingeschlossen – begannen ihre Erfahrungen in Blogbeiträgen zu reflektieren. Alle drei haben sich mit Personen, die ihrem Ziel nahe stehen online vernetzt oder gar persönlich getroffen.

In der ersten Übung nahmen wir unsere Personenliste her und stuften den Grad der Vertrautheit ein – von 1) die Person weiß nicht, dass es mich gibt bis zu 5) wir interagieren regelmäßig, tauschen Ideen aus und helfen uns gegenseitig.
In der folgenden Übung versuchten wir Personen, die wir noch nicht kannten, ein Stück weit Aufmerksamkeit zu schenken, indem wir ihnen z.B: online folgten. Darüber hinaus lasen wir im Circle Guide den Großzügigkeitstest und diskutierten darüber. Ich persönlich erkannte, dass ich kleine Aufmerksamkeiten, wie beispielsweise das Aufhalten einer Tür oft von selbst mache, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. In großen Gruppen kann ich mich aber aber beispielsweise noch nicht ganz von dem Gedanken der Ausgeglichenheit und einer gerechten Aufteilung lösen. Ich biete in Gruppen gerne meine Hilfe „in Vorleistung“ an, finde es aber dennoch ab einem gewissen Punkt einseitig, wenn nur einer oder wenige in der Gruppe sich engagieren und andere nicht beitragen. Hier gibt es also in der Denke noch Luft nach oben und ich bin gespannt, ob ich hier meine Sicht der Dinge durch die Übungen des Circles weiterentwickeln kann.

Bis zum nächsten Treffen habe ich ankündigt, meine Personenliste zu sortieren und zu intensivieren und ggf. kleine Beiträge zu machen.

„Die kleinen Gaben, die du in deinem Netzwerk freiwillig verteilst, vertiefen die Beziehungen und eröffnen dir Zugang zu neuen Möglichkeiten.“
(http://linkedin.com/pulse/generosity-test-john-stepper/)

Circle-Session 1 – Attention

Gestern führten wir unseren ersten Workingoutloud-Circletermin in einer Mini-Gruppe von 3 Leuten durch. Wir einigten uns darauf, die Circle Guides jeweils vorab bereits gedanklich durchzugehen:

  •  um nicht auf Probleme mit dem Zeitmanagement zu stoßen
  • weil es alle drei Teilnehmenden als angenehmer empfinden, grob vorbereitet zu sein und nicht unter Zeitdruck in einer Videositzung erst mit den Aufgabenstellungen und ersten Überlegungen  zu beginnen

Für die Kommunikation zwischen den Sitzungen verwenden wir einen eigenen Kanal in Slack. Auch die Videositzung lief reibungslos über Slack-Videocalls ab, damit konnten wir in ein und demselben Werkzeug bleiben.
In der Rolle des Moderators bin ich eine Woche vor dem Termin den Circle Guide durchgegangen, habe wichtige Passagen hervorgehoben und die annotierten Bögen anschließend im Circle verteilt.

In der ersten Sitzung ging es darum, sich vorzustellen, die Beweggründe für die Teilnahme am Circle darzulegen und sich ein persönliches Ziel zu setzen. Das Ziel soll für einen selbst relevant und interessant sein und man sollte daraus etwas lernen können. Es soll helfen die „Aktivitäten in deinem Circle zu steuern, einschließlich der Beziehungen, die du aufbauen möchtest, und der Beiträge, die du leisten wirst.“(J.Stepper, WOL Circle Guide, S.3). In meiner Interpretation geht es also primär um den Weg, also die Methode des Working Out Loud, und das Ziel soll lediglich eine Unterstützung sein um sich damit auseinanderzusetzen und sich darin zu üben.  Deshalb darf sich das Ziel auch ändern oder konkreter werden, wenn man damit noch nicht ganz glücklich ist. Mein Ziel ist es, einerseits, meine Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Erklärvideos zu erweitern und andererseits nebenbei mit WOL in der Praxis firm zu werden.

In der zweiten Übung begannen wir, uns über Personen Gedanken zu machen, die uns bei der Erreichung unseres Ziels unterstützen können. Dabei ist es irrelevant, ob es sich beispielsweise um fachliche Hilfe handelt oder beispielsweise um jemanden, der die Motivation unterstützt und einen für weitere Schritte bekräftigt. Die Personenliste wird uns während des ganzen Circles weiterbegleiten und wir werden sie laufend verändern.
Nach der Erstellung teilten wir die Liste mit unseren Peers, bereits hier könnten wir vom Feedback und den Tipps der anderen profitieren – und das bei einem Circle von drei Personen. Das hat mich zugegebenermaßen sehr positiv überrascht.

Wir spürten letztendlich, dass wir uns im Auseinandersetzen mit unserem Ziel und der Personenliste bereits begonnen haben zu fokussieren und unsere Aufmerksamkeit zu schärfen. Es fühlt sich gut an, einem Thema Zeit zu widmen und sich gedanklich intensiv damit auseinanderzusetzen und dabei von vertrauten Peers unterstützt zu werden.


„Sobald man aufmerksam ist, bemerkt man Menschen und Ideen, die man vorher nicht gesehen hat. Du stellst Verbindungen her, an die du vorher nicht gedacht hast, und du beginnst, anders über dein Ziel nachzudenken.“ .“(J.Stepper, WOL Circle Guide, S.5)

„Wer RSS-Reader nutzt, kocht selbst“

Die totgesagten RSS-Feeds sind eine tolle Möglichkeit, um den Algorithmen von Social Media zu entfliehen, Informationen gleichwertig zu behandeln und ein Stück weit aus der Filterblase auszutreten. Dazu gibt es zahlreiche Artikel, zum Beispiel diesen aus der SZ, aus welchem auch der Titel dieses Beitrages stammt. Deshalb habe ich mir mit „Read“ einen Open Source- Feedreader am Handy installiert und halte mich damit über interessante Blogs aus dem Edu- Bereich auf dem Laufenden.

working out loud

Kurz vor Studienbeginn 2016 hatte ich bereits von Working Out Loud (WOL) gehört und mir das Buch gekauft, weil ich in diversen Foren davon gelesen hatte und neugierig wurde. Nun bin ich endlich mit dem Studium fertig und habe wieder Zeit für viele andere Interessen. Die Beiträge von Sabine Kluge zu WOL in Sozialen Netzwerken hatten mich bereits immer wieder bewegt und nun hatte ich endlich die Gelegenheit, sie auf der #ZPAUSTRIA2018 live mitzuerleben, in einer tollen Keynote und einem WOL-Workshop.
Dieser hat mich widerum dazu angespornt, nun endlich das Buch von John Stepper zu lesen. Bei näherer Betrachtung ist das Thema WOL dem Thema Lernen näher als ich ursprünglich dachte.

Im Arbeitsleben, wie auch im Gespräch mit Freunden und Bekannten werde ich immer wieder damit konfrontiert, wie wichtig eine Einstellung der Offenheit ein Wegbereiter für Kollaboration und generell für ein gutes Miteinander und mehr Zufriedenheit im Beruf ist und es „hakt“ an den gleichen Stellen: Streng hierarchisches Denken. Wir haben uns jahrelang Silos geschaffen, in denen wir uns bewegen. Wissen wird gehortet um unabkömmlich zu bleiben, aus Angst davor, die Arbeit zu verlieren. Unterstützt wird die hierarchische Struktur durch das Medium E-Mail: Von oben herunter kann jeder entscheiden, welche Informationen er weitergibt und welche nicht. Diese Intransparenz bedeutet Macht. Warum sollte jemand das Auflösen dieser Strukturen gut finden?

Es gibt so viele Tools, die uns mittlerweile Unterstützen und es uns einfach machen …

  • uns mit Menschen gleicher Interessen zu vernetzen
  • verschiedene Perspektiven einzuholen
  • Erfahrungen zu teilen und damit Beobachtendes Lernen und fachübergreifendes Denken zu fördern
  • gleiche Interessen und Ziele zu entdecken, redundante Arbeit zu vermeiden und Zusammenzuarbeiten
  • Kreatives zu schaffen und dieses zu teilen

Vieles zu den Vorteilen dieser Tools findet sich auch in meiner Master Thesis zu Slack in der Hochschule und lässt sich auch auf andere Tools anwenden. Letztendlich unterstützen die Tools aber nur in der Arbeitsweise und in der Umsetzung einer neuen Einstellung zur täglichen Arbeit und Kollaboration. Sie werden nicht auf fruchtbaren Boden stoßen, wenn dieses nicht vorhanden ist beziehungsweise nicht als sinnvoll angesehen wird. WOL ist ein begrüßenswerter Ansatz, diese Einstellung zu fördern.

Auch die Auseinandersetzung mit E-Portfolios im Studium passen super zu WOL. Im „Loud Outworken“ reflektiere ich mein Gelerntes und teile es mit meinen Peers. Sie können mir jederzeit und überall Feedback geben und ein laufender Lernprozess hat begonnen. Während ich im Studium meine Lernprozesse in mahara reflektierte, beschlossen Klaudia und ich nun, diese gemeinsamen Vorgänge durch ein blog wie wortkarg zu unterstützen.

2019 will ich meinen ersten WOL-Circle beginnen und bin schon sehr gespannt. Auch wenn ich mir Privatsphäre sehr wichtig ist, werde ich versuchen in diesem Experiment, mich in der Rolle des Lernenden mehr zu öffnen und meine Erfahrungen zu teilen. Ich nehme mir vor, öfter zu bloggen und gute Bekannte von mir für diese Idee zu gewinnen. Vielleicht schließen sie sich an und wir können uns als Peers gegenseitig unterstützen.

Was auch immer daraus wird, ich freue mich auf diese neue Erfahrung und danke John Stepper für die inspirierende Lektüre und Sabine Kluge für ihre Worte und ihren Auftritt in Wien.

FACHTagung IWM #learnmap

Summary der Fachtagung #LEARNMAP am IWM in Tübingen 11.10.-12.10.2018

Sammlung der Präsentationen

Zwei der Präsentation fand ich im Hinblick auf edtech besonders interessant:

E-Learning 3.0

Mein erste angesehene Ressource aus dem #el30 Lehrgang von Downes.

Großartig finde ich den Ansatz von CARE und des Interplanetary File System für den Education-Bereich. OER-Content wird dezentral abgelegt und ist damit unabhängig und nicht in den Händen einer Plattform, Hashes validieren die Inhalte (gleiche Technologie wie bei z.B. Bitcoin).

Für Techies gibt’s jedenfalls jede Menge Beispiele und Links.

Präsentation Slack in der Hochschule

Den Entwurf für meine Defensio musste ich ja leider aus Zeitgründen kürzen. Darum habe ich die ursprüngliche, erweiterte Version nun auf Slideshare gestellt.

Enzyklopädie

Ein Bücherstapel

Im Rahmen der Literaturrecherche für die Master Thesis haben wir uns mit vielen Themen rund um Collaboration, New Work und anderem auseinandergestzt und Informationen gesammelt. Teilweise wurden diese offline in Literatur- und Notizprogrammen zusammengefasst, teilweise haben wir online eine Wissenssammlung aufgebaut. Vor allem Klaudia hat hier wunderbar übersichtliche Beiträge erstellt.
Diese Sammlung machen wir nun auch gerne öffentlich. Unter dem Menüpunkt Enzyklopädie ist sie einsehbar.

Nachbetrachtung: Tools für die Master Thesis

a set of tools

Welche Tools waren mir in dieser heißen Zeit die größte Hilfe?

Citavi:
Großartige kostenpflichtige Literatursammel- und Zitiersoftware. Sparte mir unglaublich viel der ohnehin knappen Zeit und ist jeden Penny wert. Unlängst kam v6 raus, die wäre endlich in der Cloud und daher jederzeit und überall verfügbar.

Word:
… für den Schreibvorgang. Ohne die hilfreichen Anleitungen von Holger Matthes hätte ich fix mit mehr Herausforderungen in Word zu kämpfen gehabt …
Strg-Umschalt-F9: wandelt alle Felder in Text um und ist Gold wert – z.B. ehe man in ein PDF konvertiert oder bei sonstigem Hickehack mit Words Feldern …

OneNote:
Eierlegende Wollmilchsau zum Sammeln von Informationen. Schluckt vom Screenshot über PDF zu Internetschnipsel einfach alles und macht es leicht wieder auffind-, bekritzel- und kommentierbar. Ich habe mir sogar alle Vorgaben der Uni aus Moodle hier reinkopiert um darin und darauf annotieren zu können und v.a. um sie schnell zu finden 🙂
Auch wunderbar für Checklisten z.B. als Stütze für die Korrektur der Master Thesis

Slack:
Der benutzerfreundliche Tausendsassa für Kommunikation und Zusammenarbeit über die Ferne. Der regelmäßige Austausch mit anderen Studierenden war sehr wichtig für mich.

Soma.FM und Radio Swiss Jazz und Classic als werbefreie, angenehme Hintergrundbeschallung während fokussierter Schreibarbeit 🙂

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