Markus Rauscher

Ein Blog rund um Lernen mit Medien und digitale Bildung

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Schlagwort: circle

Working Out Loud – Woche 5 – Mach es persönlich

Das Aufschreiben und Teilen der Fakten über unsere Person hat uns bereits immens inspiriert, da wir erstaunlicherweise tatsächlich schon in unserer leinen Dreierrunde Gemeinsamkeiten gefunden haben. Noch dazu haben diese Überschneidungen im weitesten Sinne auch mit unseren Zielen zu tun: Alle drei haben wir offenbar eine Vorliebe für Geschichten, Dramaturgie, Animation und Video. Zu einer möglichen Verbindung dieser Interessen mit E-Learning haben wir Ideen gesammelt, die wir zukünftig weiterverfolgen werden. Eine davon wäre die Weiterentwicklung unseres Uniprojektes ankompass.

In der nächsten Übung sollten wir mit jemandem aus unserer Beziehungliste etwas Persönliches teilen. Wie in Session 4 könnten wir die Übung nicht während des Circles machen, denn wir hatten wieder das Gefühl, dass das „zu aufgesetzt“ wäre und für uns nicht passt. Deswegen werden wir auch hier wieder die Übung in täglicher Arbeit und Leben mitdenken und zur Aktion schreiten, wenn es besser passt.


Working Out Loud – Woche 4 – Erlange Aufmerksamkeit

Im vierten Circle bildete sich eine Diskussion zum Thema „Erlangen von Aufmerksamkeit“. Gerade im Firmenkontext tauchten Fragen zur eigentlichen Motivation hinter dem Erlangen der Aufmerksamkeit auf: Das gezielte Erlangen von Aufmerksamkeit kann rasch in eine gezwungene Richtung, in die Ecke von Marketing und Sales interpretiert werden. Wir debattierten also wie altruistisch können die Schritte im Circle Guide wirklich sein? – im Sinne von Beiträge zu teilen und Aufmerksamkeit zu wecken ohne Gegenleistung zu erwarten.
Auf der anderen Seite sahen wir das Handeln nach dem Motto „Tu Gutes und sprich darüber!“ wichtig, um eben auch seine eigene Wahrnehmung zu schärfen, neue Inspirationen und Perspektiven zu bekommen. Genauso handelt es sich um ein Mittel, um als Person bei anderen in ähnlichen Bereichen überhaupt wahrgenommen zu werden oder um deren gefasste Meinung zu korrigieren.
Letzendlich einigten wir uns darauf, dass es um die Motive des Tuns der handelnden Personen geht und dass diese nicht immer einfach zu unterscheiden sind.

Zu den Übungen:
Wir kamen einerseits zum Beschluss, dass wir einen Teil der Übungen ohnehin in unserem täglichen Handeln quasi automatisch machen, andererseits ist uns das gezwungene Teilen einer Quelle während der Circlesession zu „konstruiert“ und wird von uns in diesem Kontext als unangenehm empfunden. Wir werden die Übungen jedoch in unserem daily business mitdenken.

Working Out Loud – Woche 2 – Beiträge

In der zweiten Circle-Session berichteten wir über unsere Aktivitäten seit der letzten Woche und in der Tat haben alle drei Teilnehmenden die Aufmerksamkeit auf ihr persönliches Ziel gelenkt. Zwei Personen – mich eingeschlossen – begannen ihre Erfahrungen in Blogbeiträgen zu reflektieren. Alle drei haben sich mit Personen, die ihrem Ziel nahe stehen online vernetzt oder gar persönlich getroffen.

In der ersten Übung nahmen wir unsere Personenliste her und stuften den Grad der Vertrautheit ein – von 1) die Person weiß nicht, dass es mich gibt bis zu 5) wir interagieren regelmäßig, tauschen Ideen aus und helfen uns gegenseitig.
In der folgenden Übung versuchten wir Personen, die wir noch nicht kannten, ein Stück weit Aufmerksamkeit zu schenken, indem wir ihnen z.B: online folgten. Darüber hinaus lasen wir im Circle Guide den Großzügigkeitstest und diskutierten darüber. Ich persönlich erkannte, dass ich kleine Aufmerksamkeiten, wie beispielsweise das Aufhalten einer Tür oft von selbst mache, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. In großen Gruppen habe ich dennoch immer den Gedanken einer gerechten Aufteilung im Kopf. Da kann ich mich (noch) nicht ganz von einem gewissen Sinn für Ausgeglichenheit der Aufgaben und einem Unverständnis für Trittbrettfahrer und „Social Lurkers“ lösen. Ich biete in Gruppen gerne meine Hilfe „in Vorleistung“ an, finde es aber dennoch ab einem gewissen Punkt einseitig, wenn nur einer oder wenige in der Gruppe sich engagieren und andere nicht beitragen. Hier gibt es also in der Denke noch Luft nach oben und ich bin gespannt, ob ich hier meine Sicht der Dinge durch die Übungen des Circles weiterentwickeln kann.

Bis zum nächsten Treffen habe ich ankündigt, meine Personenliste zu sortieren und zu intensivieren und ggf. kleine Beiträge zu machen.

„Die kleinen Gaben, die du in deinem Netzwerk freiwillig verteilst, vertiefen die Beziehungen und eröffnen dir Zugang zu neuen Möglichkeiten.“
(http://linkedin.com/pulse/generosity-test-john-stepper/)

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