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Schlagwort: software

Distraction Free Writing

Frau sitzt an ruhigem Stran und schreibt.

Das sind „ablenkungsfreie“ Schreibprogramme. Reduziert auf das Wesentliche. So wie eine leere Seite Papier, nur elektronisch.
Gerade für jene von uns, die an einer Masterthese, Dissertation oder gar einem Buch schreiben, vielleicht anfällig sind für Ablenkungen und sich auf das Wesentliche konzentrieren wollen.

Ich schreibe zwar (noch) nicht und kann auch nicht sagen, ob ich der Typ für so etwas bin, aber nach kurzem Test ist meine Empfehlung für Windows q10.
Kommt es doch sehr reduziert daher:

  • Überblendet den gesamten Desktop.
  • Ohne Symbolleisten.
  • Nichts, nur pures Schreiben.
  • Dafür kann ich mir noch die passenden Farben einstellen und das wars.

Noch dazu ist das Programm

  • kostenlos
  • offline verwendbar
  • sehr klein
  • unkompliziert zu installieren.

Wunderbar.

Sollte jemand Erfahrungen damit haben (auch mit anderen Tools), freu ich mich auf Kommentare.

Video-Annotation

Im Rahmen meiner Recherche zu Masterthesis habe ich nebenbei eine großartige Möglichkeit entdeckt, Lehrvideos auf der Timeline zu annotieren.

Noch dazu frei verfügbar und mit der Möglichkeit von Online-Kollaboration. Ich bin begeistert.
Da Videos immer mehr an Bedeutung im Edu-Bereich gewinnen, werden Tools für Video-Annotions denke ich noch von sich hören lassen.

VideoANT

Auch im L3T finden sich hierzu wertvolle Hinweise zu  anderen Tools – und natürlich auf meiner edutool-Page.

Wie Aurastma zu Ausrastma wurde …

Mit der Augmented Reality App Aurasma kann man neue Erlebnisse für Lernende schaffen.
Mit einer Handyapp visiert man ein Bild an – dieses triggert andere Artefakte (ein anderes Bild, eine Audiodatei oder ein Video, …).
Eine gute Möglichkeit also, weiterführende Informationen zu platzieren…
Im Aurasma-Jargon nennt sich das fertige Produkt dann eine „Aura“.

Ein Tablet offenbart Hotspots mit weiteren Informationen zu einem anatomischen menschlichen Modell.

Augmented Reality in der Anatomie

Welche Andwendungszeck kann das Tool im Edubereich haben, ein paar Beispiele:

Welche Nachteile bestehen?

  • Die Triggerbilder müssen im realen Raum irgendwie markiert sein.
    Ich kann nicht erwarten dass jemand genau „meinen“ Punkt in der Landschaft findet.
  • Es gibt nur 1 Bild in der gesamten Aurasma-Datenbank.
    D.h. ich kann nicht ein Bild, das bereits in der (weltweiten) Datenbank besteht, mit anderen Informationen hinterlegen.
    Das ist technisch gesehen ganz logisch: Das Bild kann nur 1 Lösung triggern.
  • die Usability:
    Diese lässt schwer zu wünschen übrig. Es besteht aus meiner Sicht großes Verbesserungspotential:
    *Die App auf Android wird anders bedient wie auf iOS.
    *Die Apps sind nicht synchron mit der Internetapplikation. In der Handyapp erstellte Auras sehe ich nicht in der Webapp und umgekehrt.
    *Damit die Aura auch für andere Teilnehmer funktioniert und wirklich auffindbar ist, muss der Autor erst einen Channel erstellen, seine Aura hinzufügen und diese mit der Zielgruppe teilen. Die Zielgruppe muss dann diesem Channel folgen. Erst dann wird der Punkt auch für andere Anwender triggerbar.
    Sorry aber Letzteres macht die Applikation aus meiner Sicht so kompliziert, dass sie in dieser Form für mich nicht anwendbar ist. Mal sehen, was die zukünftigen Versionen für Verbesserungen bringen …
    Weiter Infos zu Augmented Reality und Aurasma gibt es übrigens von Josef Buchner, der Einführungsvideos, Workshops, und vieles mehr anbietet.

Explaineverything

…eine Whitboarding- und Presentationapp für Windows, iOS und Android, die am besten in Kombination mit einem Tablet und Stift funktioniert.
Seine Zeichnungen kann man sowohl live bei einem Vortrag zeichnen und auf den Projektor übertragen, als auch zu Hause quasi als Video-Aufzeichnen und auf diverse Plattformen (Youtube, Dropbox, …) exportieren.
Hierfür bietet es Timeline-Editierfunktionen: Eine Video und eine Audiospur.

  • Seine Zeichnungen kann man skalieren, anordnen, gruppieren, löschen, animieren.
  • Man kann zusätzlich Videos und Bilder in seine Zeichnungen einbauen.
  • ein virtueller Laserpointer macht es möglich auf dem Whiteboard auf gewisse Stellen zu zeigen
  • kollaborativ mit anderen am Whiteboard arbeiten

In Summer ein tolles Produkt für kreative Educators.
Leider ist es nicht kostenlos, aber mit der Edu-Lizenz bekommt man 5 User für rund 30 Euro im Jahr. Meiner Meinung nach sein Geld wert.

Edutools

Ich habe nun die Liste der Education-Tools migriert und mit dem WP-Plugin TablePress als sortierbare responsive Tabelle dargestellt.
Sortierpfeilchen wirken sich unschön auf die Kopfzeile aus, aber ohne Sortierung macht es meiner Meinung nach keinen Sinn.
Diese Angelegenheit geisterte mir schon ein paar Tage im Kopf herum. Ich hoffe die Wartung der Liste ist hier weniger umständlich, zeitintensiv und hemmschwellig und sie bleibt daher aktuell und ist mir und vielleicht auch anderen dadurch eine Hilfe 🙂

 

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Thema von Anders Norén.

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