Kurzerklärung

Das 4K-Modell (kurz 4K, englisch Four Cs oder 4Cs) formuliert Kompetenzen, die für Lernende im 21. Jahrhundert von herausragender Bedeutung sind (blog.weiterbildung-digital.de, o. J.):

  • Kommunikation (Austausch von Gedanken, Fragestellungen, Ideen und Lösungsansätzen)
  • Kollaboration (Zusammenarbeit, um ein Ziel gemeinsam zu erreichen. Einsatz von Talenten, Wissen und Intellekt)
  • Kritisches Denken (Probleme aus neuen Blickwinken betrachten. Lernen wird disziplin- und übergreifend verbunden)
  • Kreativität (neue Lösungswege zulassen. Innovation und Erfindungen sind wesentliche Strukturmerkmale)

Wenn im überkommenen System die Leistung darin bestand, verschriftlichte Wahrheiten korrekt wiederzugeben, so besteht heute und insbesondere zukünftig die Leistung von Lernsubjekten darin, sinnhafte Kontexte zu bilden. Unabhängig, ob man diese neuen Bildungssettings als Lernen in Hypertexten, Konnektivismus oder Postkonstruktivismus beschreibt, die Lernsubjekte müssen in der Lage sein, selbstorganisiert und selbstbewusst zu lernen und ihren Kompetenzzuwachs zu steuern.

Den Bildungsinstitutionen fällt hierbei die Rolle zu, systematisch an der Stärkung dieser individuellen Fähigkeiten zu arbeiten (ebenda).

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Zur „Veranschaulichung“

 

Common Sense Education (2016): What are the 4Cs?

Ein Alternativer Ansatz

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass Jenewein (2017) zwar ebenfalls über das 4-K- bzw. 4-C-Modell spricht, aber hier zum Teil andere 4Cs  in den Vordergrund stellt (S 426-427).

  • Collective: Ideen, Erfahrungen und Wissen müssen von allen relevanten Quellen genutzt werden – für eine hohe Produktiviät, Innovationskraft und zur Motivierung.
  • Collaborative: Durch Zusammenarbeit entsteht neues Wissen – das soziale Lernen lebt von und mit anderen.
  • Continuous: Wir lernen jeden Tag – Lernen findet nicht mehr nur 1- bis 2-mal im Jahr im Klassenzimmer statt.
  • Connected: Unabhängig von Lokation oder Endgerät – und verbunden an die jeweiligen individuellen Bedarfe sowie die des Geschäfts (ebenda)

QUELLEN:

blog.weiterbildung-digital.de (o. J.). 4-K-Regel. Mobiles Lernen auf dem Weg ins 21. Jahrhundert, abgerufen am 31.10.2017 von  http://blog.weiterbildung-digital.de/?p=523

Common Sense Education (2016): What are the 4Cs?, abgerufen am 31.10.2017 von https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=QrEEVZa3f98

Jenewein, T. (2017). Zukunft des Arbeitens und Lernens. In Erpenbeck, John & Sauter, Werner (Hrsg.), Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz. Bausteine einer neuen Lernwelt (S. 413-428). Stuttgart: Schäffer-Poeschel.