Kurzerklärung

Die 90-9-1-Regel besagt, dass 90 Prozent der Mitglieder einer Community passiv lesen, dass 9 Prozent gelegentlich Inhalte beitragen und dass nur 1 Prozent, die „Power User“, regelmäßig Inhalte veröffentlichen. (Gori, 2016, S. 5)

Wovon lebt eine Community?

Eine Community lebt von den Aktivitäten ihrer Mitglieder, von regelmäßigen Inhalten, Blog-Posts, Kommentaren, Links und Likes, die auf der Plattform, in Newsstreams oder in Diskussionsforen signalisieren, dass etwas „passiert“. Doch diese Aktivitäten starten nicht einfach, weil eine Community eröffnet wird. Inhalte müssen einen Mehrwert bieten und, wenn möglich, exklusiv in der Community erhältlich sein. Eine Community benötigt Rollen und Verantwortlichkeiten, einen Redaktionsplan und eine klare Zielsetzung: Welchen Nutzen bietet sie ihren Mitgliedern? Wie ist sie in die bestehenden Arbeits- und Kommunikationsprozesse eingebettet? Wie kann der Einzelne einen Beitrag leisten? Und es braucht die Motivation, Überzeugung und Ausdauer der Beteiligten. Auch die aktive und sichtbare Unterstützung durch Management und Führungskräfte ist ein unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Das bedeutet häufig und auch im Fall der Credit Suisse nichts weniger als einen Kulturwandel … (Gori, 2016, S. 5)

QUELLE:

Gori, S. (2016): Social Learning: Vernetztes Lernen im Unternehmen. Abgerufen am 30.10. 2017 von  https://www.weiterbildungsblog.de/wp-content/uploads/2015/11/vernetztes_lernen_2015.pdf

Dieser Beitrag ist erschienen in:
Karlheinz Schwuchow/ Joachim Gutmann (Hrsg.): Personalentwicklung. Themen, Trends, Best Practices 2016. Freiburg (Haufe) 2016, 512 S.