Motivationale Prozesse weden als Schlüsselvariable für den Lernerfolg betrachtet (Taylor, Summer & Law, 1997). Zudem wird davon ausgegangen, dass eine extrinsisch bedingte Motivation durch Verstärkeranreize (z. B. Noten, Lob, Geld) zwar zu einer Leistungsverbesserung führt, nachhaltige Anstrengungsbereitschaft jedoch nur durch instrinische motivationale Faktoren entstehen kann (Najjar, 1998). Als intrinsisch motiviert bezeichnet man Tätigkeiten, die um ihrer selbst Willen ausgeübt werden (z. B. aus Freude oder Spaß an der Tätigkeit selbst): Diese Art von Motivation kann durch einen herausfordernden Lerninhalt entstehen, der Lernende weder unter- noch überfordert sowie Neugierde und Phantasie weckt (Schaumburg & Issing, 2004).

QUELLE: Rey, G. D. (2009).
E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung
(Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber.