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Activity stream

Liste von Aktivitäten der Nutzer in einem Webbereich (alsFeed), z. B. auf Facebook oder einer anderen Sozialen Lernplattform.

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 609 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

 

Adaptive E-Learning

Die Lernumgebung analysiert das Lernhandeln und vergleicht dieses mit den Anforderungen oder Lernzielen, um daraus einen Lernplan abzuleiten.

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 609 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Adaptive System

Diese Systeme passen sich an Veränderungen in der Umgebung, den Anforderungen und den Ressourcen – intern und extern – an. Damit wird die Ressourceneffizienz und Flexibilität von softwareintensiven, eingebetteten Systemen verbessert.

 

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 609 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Affordanz

Affordanz, affordance (Angebot), ein von Gibson geprägter Begriff, den er von „afford“ (anbieten, gewähren) ableitet und selbst geprägt hat, der als Hauptwort in einem englischen Wörterbuch nicht zu finden ist und die Komplementarität von Umwelt und Lebewesen zum Audruck bringen soll. Nach Gibson handelt es sich um ein Angebot der Natur bzw. um eine Handlungsanregung aufgrund der Informationen über funktionell relevante Eigenschaften von Dingen und Bestandteilen der Umwelt, die ein bestimmtes Verhalten möglich machen. Die Dinge sagen uns, was wir mit ihnen tun sollen; sie haben nach dem Gestaltpsychologen Koffka einen Forderungscharakter, nach Lewin einen Aufforderungscharakter. So ist z.B. ein Sessel eine Affordanz für das Sitzen, die Schere für das Schneiden. Der Unterschied von Affordanz zu Forderungs- und Aufforderungscharakter liegt darin, daß sich das Angebot von etwas nicht ändert, wenn sich das Bedürfnis des Beobachters ändert. Die verschiedenen Objekte der Umwelt haben verschiedene Affordanzen (Angebote) für das Hantieren mit ihnen.

Wichtig ist dieser Begriff im Zusammenhang mit Anregungen im Umweltbereich, die z.B. zum umweltschonenden Verhalten motivieren sollen: Wie müssen Umwelten (Abfallbehälter, Räume) gestaltet werden, damit sie unsere Wahrnehmung optimal stimulieren und unser Umwelthandeln beeinflussen? Der Affordanz- oder Aufforderungscharakter sollte bei Umweltplanungen berücksichtigt werden (Umweltpsychologie).

Literatur:
Gibson, J. J. (1982). Wahrnehmung und Umwelt. Der ökologische Ansatz in der visuellen Wahrnehmung (U-und-S-Psychologie). München: Urban & Schwarzenberg.

 

Technological affordances describe the potentiality for action that arises from the imbrication of social contexts, human capacities, and technological capabilities (Majchrzak, Faraj, Kane, & Azad, 2013). Individual affordances become aggregated, combined, and coordinated in ways that lead to collective capacities at the level of teams or organizations (Ellison, Gibbs, & Weber, 2015). Furthermore, the introduction of new affordances has been shown to drive change and innovation in collaboration and communication practices including the development of new work routines (Leonardi, 2011).

We define technology affordance as the mutuality of actor intentions and technology capabilities that provide the potential for a particular action (Faraj & Azad, 2012). The concept of an affordance refers to the action potential that can be taken given a technology (Gibson, 1979; Hutchby, 2001; Leonardi, 2011; Majchrzak&Markus, 2013). The affordance lens forces the researcher to consider the symbiotic relationship between the action to be taken in the context and the capability of the technology (Lee, 2010; Maier & Fadel, 2009; Norman, 2007; Zammuto, Griffith, Majchrzak, Dougherty & Faraj, 2007).

 

Agent-in-the-World-Modell

Lernen wird in Beziehung mit der Interaktion zu der Umwelt gesetzt. Verschiedene Filter entscheiden, ob Sinnangebote überhaupt wahrgenommen werden.

  • Ein „perceptual filter“ entscheidet, ob Sinnangeobte als Daten vom Agenten wahrgenommen werden.
  • Ein „conceptual filter“ entscheidet, ob diese Daten als Information aufgenommen werden und damit die Wissensbasis („Agent Knowledge“) verändern.

Beide Filter werden dabei vom Vorwissen des Agenten beeinflusst.

 

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 609 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Aktives Lernen

Die Lerner bearbeiten aktiv Lernaufgaben, die Handeln erfordern.

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 609 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Application Sharing

Multipoint Dataconferencing. Synchrone Verwendung von Softwareanwendungen über das Netz. Die Lerner können gemeinsam ein Dokument überarbeiten. Ein bevorrechtigter Lerner kann die Zugriffsrechte der anderen Nutzer definieren.

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 610 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Arbeit 4.0

Vernetzte, digitale, flexiblere Arbeit der Zukunft. Aufgrund der digitalen Transformation entstehen grundlegend neue Arbeitsformen und Arbeitsverhältnisse.

 

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 610 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Attention Allocation

Aufmerksamkeitsallokation – Die Verteilung der Aufmerksamkeit auf verschiedene Stimuli nennt man Aufmerksamkeitsallokation.

 

Quelle:

Die Psychologie der Entscheidung: Eine Einführung
von Hans-Rüdiger Pfister,Helmut Jungermann,Katrin Fischer

Audiographics

Rechnergestützte Technologie, die während einer interaktiven Kommunikation zwischen dem Online-Tutor und allen Teilnehmern die gleichzeitige Übertragung von Sprach- und Datenkommunikation sowie Grafiken über vorhandene Telefonleitungen ermöglicht.

 

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 610 (Glossar)

QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

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