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Lernerdynamiken (Hede, 2002)

Als  Lernerdynamiken bezeichnet Hede (2002)

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber.

Lernerkontrolle (Rey, 2009)

Die Lernerkontrolle, d. h. die Art und Weise, wie der Lernende mit der mutlimedialen Botschaft umgeht, ist für die Auswahl und Weiterverarbeitung bestimmter Informationsinhalte durch den Lernenden von entscheidender Bedeutung. Die Informationsaufnahme wird

  • durch die mit den Lernmaterialen verbrachte Zeit,
  • durch Art und Weise der Navigation sowie
  • durch Verwendung interaktiver Elemente beeinflusst.

Während die Lernerkontrolle in der Literatur generell eher als positive Eigenschaft multimedialer Lernumgebungen betachtet wird, existieren auch Belege, dass sie im Vergleich zur Kontrolle durch das Lernprogramm mitunter zu einer geringen Effizienz führen kann (McNeil & Nelson, 1991). Das Ausmaß der Lernerkontrolle sollte daher die kognitiven Kapazitäten des Lernenden nicht überlasten (Stemler, 1997). Diese Überlegungen von Hede (2002) stehen in Übereinstimmung mit den Postulaten der CLT (Kapitel 2.3) und der CTML (Kapitel 2.4).

QUELLE: Rey, G. D. (2009).
E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung
(Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber.

 

 

Lerntheorien

Kurzerklärung

Lerntheorien sind Modelle und Hypothesen, die versuchen paradigmatisch Lernen psychologisch zu beschreiben und zu erklären. Der augenscheinlich komplexe Vorgang des Lernens, also der relativ stabilen Verhaltensänderung, wird dabei mit möglichst einfachen Prinzipien und Regeln erklärt.  (Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Lerntheorien).

Alle Lerntheorien im Überblick

Diese Inhalte sind auszugsweise von iMoox entnommen: Lernen im Netz 2.0: Lernen in einer digitalen Gesellschaft

Werden zum Lernen und Lehren Medien (und nicht nur digitale Medien) eingesetzt, sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Rolle sie im Lehr- und im Lernprozess spielen können. Die Betrachtung lerntheoretischer Strömungen und ihrer Positionen kann dabei helfen, den eigenen Medieneinsatz zu reflektieren und dadurch an Effizienz im Lehren und Lernen zu gewinnen. Lerntheoretische Überlegungen sollten dabei den Medieneinsatz und die Gestaltung des Lernraums, ob virtuell oder nichtvirtuell, beeinflussen. Im Folgenden werden nun einige zentrale Strömungen und ihre Implikationen für das Lernen und Lehren im Netz näher beschrieben. Es handelt sich um die Positionen des Behaviorismus, des Kognitivismus, des Konstruktivismus sowie des Konnektivismus.

QUELLE:

Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Lerntheorien, abgerufen am 07.11.2017 von http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/86114/lerntheorien-v7.html

Lernen im Netz 2.0: Lernen in einer digitalen Gesellschaft: Abgerufen am 07.11.2017 von https://imoox.at

Mehr

https://prezi.com/d4gh2gg-g0b7/lerntheorien/

[L3T] Reinmann, Gabi (2013), „Didaktisches Handeln. Die Beziehung zwischen Lerntheorien und Didaktischem Design“, in: M. Ebner & S. Schön (Hgg.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien, Norderstedt, 127-138.

Baumgartner, Peter & Payr, Sabine (1997), „Erfinden lernen“, in: A. Müller, K. H. Müller & F. Stadler (Hgg.), Konstruktivismus und Kognitionswissenschaft. Kulturelle Wurzeln und Ergebnisse. Heinz von Foerster gewidmet, Wien-New York, 89-106.

Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (o.J.), Theorien des Lernens. Folgerungen für das Lehren, 1-12.

Meir, Susanne (o.J.) Didaktischer Hintergrund Lerntheorien, 1-19.

Arnold, Patricia (2005), Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre aus lerntheoretischer Sicht, 1-21.

 

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