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Metavoicing

We define the affordance of metavoicing as engaging in the ongoing online knowledge conversation by reacting online to others’ presence, profiles, content and activities. We refer to this affordance as metavoicing, rather than voicing, because the individual is not simply voicing his or her opinion, but adding metaknowledge to the content that is already online. Metavoicing can take many forms including retweeting, voting on a posting, commenting on someone’s post, voting on the comment, ‘‘liking’’ a profile, etc.

Majchrzak, A., Faraj, S., Kane, G. C. & Azad, B. (2013). The Contradictory Influence of Social Media Affordances on Online Communal Knowledge Sharing. Journal of Computer‐Mediated Communication 19 (1), 38–55. http://​onlinelibrary.wiley.com​/​doi/​10.1111/​jcc4.12030/​full.

Micro Learning

Kurze Erklärung

Relativ kleine Lerneinheiten und kurzfristige Lernaktivitäten im Rahmen des E-Learning.

QUELLE:
Erpenpeck & Sauter (2017). Handbuch der Kompetenzentwicklung im Netz, Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel. S. 634 (Glossar)

Etwas mehr dazu

Microlearning ist eine Lernform, die nur rund fünf Minuten Lernzeit in Anspruch nimmt. Es kann gut in berufliche oder auch in Alltagsaktivitäten integriert werden. Angestellte und Führungskräfte können beispielsweise Wartezeiten mit Lernaktivitäten füllen. Mircolearning kann aber auch genutzt werden, wenn bei der Bearbeitung einer Aufgabe ein akuter Wissensbedarf besteht. Voraussetzung für das Microlearning ist, dass entsprechend aufbereitete Lernmaterialien vorhanden sind. Heutzutage nutzt man in der Regel digital aufbereitete Lernmaterialien, die zunehmend auch über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets zur Verfügung stehen.

QUELLE:
https://www.checkpoint-elearning.de/kmu/microlearning%3A-lernen-in-kleinen-einheiten

Interessante Beiträge dazu

Mein Wochenausklang: Brauchen wir „Microlearning“?

Lernen in Häppchen: Microlearning als Instrument der Personalentwicklung

http://peter.baumgartner.name/wp-content/uploads/2014/01/Microlearning-Personalentwicklung_20141.pdf
Microlearning: Lernen in kleinen Einheiten

https://www.checkpoint-elearning.de/kmu/microlearning%3A-lernen-in-kleinen-einheiten

 

Motivation

Motivationale Prozesse weden als Schlüsselvariable für den Lernerfolg betrachtet (Taylor, Summer & Law, 1997). Zudem wird davon ausgegangen, dass eine extrinsisch bedingte Motivation durch Verstärkeranreize (z. B. Noten, Lob, Geld) zwar zu einer Leistungsverbesserung führt, nachhaltige Anstrengungsbereitschaft jedoch nur durch instrinische motivationale Faktoren entstehen kann (Najjar, 1998). Als intrinsisch motiviert bezeichnet man Tätigkeiten, die um ihrer selbst Willen ausgeübt werden (z. B. aus Freude oder Spaß an der Tätigkeit selbst): Diese Art von Motivation kann durch einen herausfordernden Lerninhalt entstehen, der Lernende weder unter- noch überfordert sowie Neugierde und Phantasie weckt (Schaumburg & Issing, 2004).

QUELLE: Rey, G. D. (2009).
E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung
(Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber.

Multicodalität (Definition: Codierung)

Bei der Codierung geht es um die Darbietungsart der zu vermittelnden Informationen (vgl. Weidenmann, 2002). So können Informationen zum Beispiel in Form von (Hyper-)Texten, Bildern, Aninmationen und Simulationen bereitgestellt werden, Die interne, mentale Codierung der Informationen im menschlichen Gehirn ist hiervon zu unterscheiden.

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber (S. 19)

Multimedia

(…) zum Begriff Multimedia existiert keine allgemein anerkannte Definition. In der Forschung wurde der Terminus in vielerlei Hinsicht kritisiert (z. B. Weidenmann, 2002). Besonders hervorgehoben wurde, dass die drei Kategorien technisches Medium, Codierung/Modus und (Sinnes-)Modalität im Konstrukt Multimedia konfundiert, d.h. miteinander vermischt seien.  Statt eine einheitliche Definition zu entwickeln, wurde deshalb vorgeschlagen, den Begriff in die drei Teilaspekte zu gliedern. Neben der Multimedialität, Multicodalität und Multimodalität findet auch der Aspekt der Interaktivität Berücksichtigung beim multimedialen Lernen (z. B. Schaumburg & Issing, 2004).

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber (S. 16)

Multimedialität (Definition: Medien)

Unter Medien sollen nachfolgend verschiedene Objekte oder technische Geräte verstanden werden, mit denen sich Informationen speichern und/oder kommunizieren lassen (vgl. Weidenmann, 1997). Eine Differenzierung in Lesegerät und Speichermedium wird dabei häufig nicht vorgenommen. Beispiele für Medien stellen Bücher, Audioplayer und/oder Computer dar. Mit diesen Lesegeräten können Speichermedien wie DVDs oder Blue-ray Discs genutzt werden.

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber (S. 16)

Multimodalität (Definition: Sinnes-Modalität)

Der Begriff Multimodalität weist darauf hin, dass Lerner die dargebotenen Informationen mit mehreren Sinnesmodalitäten wahrenehmen und verarbeiten (Issing, 1998). Typischerweise werden in multimodalen Lernumgebungen lediglich das visuelle und auditive System zur Aufnahme der präsentierten Information eingesetzt. Auch hier ist mit der Bezeichnung Multimodalität nicht die interne Codierung der aufgenommen Mitteilung gemeint.

QUELLE: Rey, G. D. (2009). E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (Psychologie-Lehrbuch, 1. Aufl.). Bern: Huber (S. 21)

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