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SCRUM

Kurzerklärung

Scrum (aus englisch scrum für „[das] Gedränge“) ist ein Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements, insbesondere zur agilen Softwareentwicklung. Es wurde ursprünglich in der Softwaretechnik entwickelt, ist aber davon unabhängig. Scrum wird inzwischen in vielen anderen Bereichen eingesetzt.[1] Es ist eine Umsetzung von Lean Development für das Projektmanagement.

(Wikipedia o. J –  Stichwort SCRUM)


Agile Projektmanagementansätze wie SCRUM wurden im IT-Bereich entwickelt, um schneller und effektiver komplexe Software zu entwickeln. Diese Ansätze helfen nun Firmen in allen Bereichen. Lange Planungs- und Konzeptphasen im Elfenbeinturm sind dabei nicht mehr nötig. Das agile Manifest, das ursprünglich aus der Softwareentwicklung kommt, hat folgende Regeln (Jenewein, 2017, S. 419):

  • Menschen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge.
  • Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation.
  • Zusammenwarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als die ursprünglich formulierten Leistungsbeschreibungen.
  • Eingehen auf Veränderungen ist wichtiger als Festhalten an einem Plan.

QUELLEN:

Jenewein, T. (2017). Zukunft des Arbeitens und Lernens. In Erpenbeck, John & Sauter, Werner (Hrsg.), Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz. Bausteine einer neuen Lernwelt (S. 415-428). Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Wikipedia (o. J.) –  Stichwort SCRUM. Abgerufen am 29.10.2017 von https://de.wikipedia.org/wiki/Scrum

Self-regulated-learning

oder SRL. Selbstgesteuertes Lernen.

SGA – Social Group Awareness

GA ist hierbei Wissen über kognitive und soziale Informationen über andere Individuen. Kognitive GA zielt auf Informationen über z. B. Wissen, Meinungen, Informationen, Positionen bzw. theoretische Ansätze, Ideen, Lösungsbeiträge und/oder Expertentum Anderer. Soziale GA bezieht sich auf Informationen über z. B. Feedback, Beiträge, Einfl uss, Kommunikationsströme, Kooperationsbereitschaft und/oder Freundlichkeit Anderer.

Igel, Christoph (Hg.) (2017): Bildungsräume. Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft : 5. bis 8. September 2017 in Chemnitz. Unter Mitarbeit von Maren Braubach. Bildungsräume. Münster, New York: Waxmann (Medien in der Wissenschaft, 72). Online verfügbar unter https://www.waxmann.com/?eID=texte&pdf=3720Volltext.pdf&typ=zusatztext.

Smart Working

Kurzerklärung

Arbeitsmittel werden mitdenkend und intuitiv.

Erpenbeck & Sauter, 2017, S. 609 (Glossar)


QUELLE:

Erpenbeck, J. & Sauter, W. (2017). Handbuch Kompetenzentwicklung im Netz: Bausteine einer neuen Lernwelt. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.

Soziale Kohäsion

Kohäsion, Summe aller Kräfte, die die Bindung an eine Gruppe bewirken (das „Wir“-Gefühl). Seit Festinger (1950), der diese Definition einführte, werden drei Kohäsionskräfte unterschieden: die Attraktivität der Gruppe für ihre Mitglieder (z.B. Stolz auf die Gruppe), die Attraktivität zwischen einzelnen Gruppenmitgliedern (z.B. Sympathiebeziehungen) und die Attraktivität der Gruppenaufgabe (z.B. Aufgabenmotivation). In der Regel fördert hohe Kohäsion auch die Gruppenleistung. Dieser Zusammenhang beruht vor allem auf der Kohäsionskraft „Attraktivität der Gruppenaufgabe“. Aufgabenattraktivität läßt sich durch Techniken der Partizipation und der Zielvereinbarung in Arbeitsgruppen steigern. Einschränkend ist zu bemerken, daß eine hohe Kohäsion nur dann mit hohen Leistungen einhergeht, wenn in der Gruppe auch eine hohe Leistungsnorm vorliegt. Denn je kohäsiver eine Gruppe ist, desto stärker orientieren sich ihre Mitglieder an den jeweiligen Gruppennormen. Ist die Leistungsnorm niedrig ausgeprägt, dann verstärkt hohe Kohäsion die Wirkung dieser Norm, und niedrige Leistung ist die Folge. Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß sich Gruppenkohäsion auch als Folge gemeinsam erarbeiteter Erfolge erhöht. Dieser Effekt ist in etwa doppelt so stark ausgeprägt wie die umgekehrte Wirkung von Kohäsion auf Gruppenleistung.

Quelle: http://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/kohaesion/7927

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